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  • Pilze; Bioökonomie; Digitalisierung
    Seminar zu Bioökonomie & Digitalisierung Teil 2

    Thema des heutigen Seminars war es anhand der bereits kultivierten Pilze, Produktideen zu erarbeiten und zu verfeinern. Zu Beginn des Seminars wurden den Studierenden einige Beispiele präsentiert, welche Möglichkeiten es gibt, Produkte aus den genutzten Materialien zu fertigen. Eine Gruppe entschied sich dazu einen Wasserkefir aus einem Kombucha-Pilz zu erstellen. Dabei nutzten sie verschiedene Tee- und Zuckersorten, um unterschiedliche Produkte ausprobieren zu können. Die zweite Gruppe hat sich dazu entschieden, Altpapier als Ressource für ein dreistufiges Experiment zu nutzen. Dabei sollten durch die Anzucht von Pilzen auf Altpapiersubstrat pilzbasierte Proteine produziert werden. Die dritte Gruppe nutzte Stoffreste aus Altkleidern zur Herstellung eines Pilzes, der schließlich der Weiterverarbeitung zu einem umweltfreundlichen Thermobehälter dienen soll. Nach etwa zwei Stunden erfolgte eine erneute Auswertung und Verfeinerung der jeweiligen Produkt- und Geschäftsideen.


  • Pilze; Bioökonomie; Digitalisierung
    Seminar zu Bioökonomie & Digitalisierung Teil 1

    Thema des heutigen Seminars war die Kultivierung unterschiedlicher Pilzarten zum Zweck der Erstellung eines eigenen marktfähigen Produktes. Die Teilnehmer*innen des Seminares sollen im Kontext der Bioökonomie mithilfe ihres Produktes ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln , welches sie im Laufe des Seminares weiter verfeinern sollen.  Zu Beginn des Seminars wurden den Studierenden Basisinformationen vermittelt, die zur effizienten und zielgerichteten Kultivierung der einsetzbaren Pilze erforderlich waren. Anschließend durften sich die Teilnehmer*innen überlegen, welches Produkt sie erstellen wollen und entsprechende Gruppen bilden. Die erste Gruppe beschäftigt sich mit der Herstellung von Getränken. Die zweite und dritte Gruppe nutzen Austern- und Rosenseitlinge, um jeweils Altkleider und Altpapier mit den Pilzen zu beimpfen. Nach etwa zwei Stunden erfolgte das erste Resümee der Arbeitsgruppen, um im nächsten Termin ihre Ideen zu verfeinern.


  • PoCCi-Methode
    Erfahrungsbericht: PoCCi-Methode am Leibnitz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V.

    Im Zuge einer universitären Veranstaltung zum Thema Bioökonomie, durften die Studierenden der Humboldt-Universität Berlin Teile der Anlage des Leibnitz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) kennenlernen. Im Fokus der Rundführung stand dabei die Milchsäure-Pilotanlage in derverschiedene Ausgangsstoffe zu Milchsäure fermentiert werden kann. Dies kann im Anschluss als Ausgangsstoff zur Erzeugung von Polymilchsäure (PLA), einem biobasierten Kunststoff, verwendet werden. Nach der Rundführung bei denen die Studierenden einen Eindruck gewinnen konnten, was bereits zum Thema Bioökonomie beigetragen wurde, bekamen sie selbst die Möglichkeit ihr Wissen in diese Thematik einzubringen und eigene Lösungsansätze für eigens für diese Veranstaltung erstellten Szenarien zu erarbeiten. Dazu nutzen die Studierenden die Workshop-Methode „PoCCI“, bei der es sich um ein Kartenspiel handelt (ein sog. „serious play“), das vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik entwickelt und bereitgestellt wurde. Nach ausgiebigen Diskussionen, kam die Veranstaltung nach etwa zwei Stunden zum Ende. Herausgekommen waren insgesamt über 40 Lösungsansätze.


  • Szenariotrichter
    Rückblick auf ein erfolgreiches Seminar

    Im Sommersemester 2018 wurde im Rahmen des DiReBio-Projekts ein Seminar "Methoden der Foresight-Analyse" an der Universität Potsdam angeboten. Ziel war die exemplarische Einarbeitung in Theorie und Anwendung etablierter Methoden der strategischen Vorausschau. Die Studierenden nahmen hierbei eine aktive Rolle ein, indem Methoden vorgestellt, diskutiert, auf reale Anwendungskontexte bezogen und in Praxisworkshops erprobt sowie abschließend dokumentiert wurden. Dadurch wurden fachliche Einsichten und methodische Fertigkeiten ebenso geschult wie konzeptionelle Fähigkeiten und praxisbezogene Soft Skills. Zugleich Basis wie Endpunkt des Seminars war die Einsicht, dass die Erarbeitung begründeter Annahmen über Zukünftiges in einem strukturierten Prozess dabei hilft, Gegenwärtiges besser zu verstehen und sich zukunftsrobust aufzustellen.